Verschlüsselung
Verschlüsselung ist bei lionbackup zweistufig: clientseitig, bevor Daten Ihr System verlassen, und serverseitig im Objektspeicher.
Clientseitige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
Die zu sichernden Daten können clientseitig Ende-zu-Ende verschlüsselt werden, bevor sie das System des Kunden verlassen. Das übernimmt der lionbackup-Client: Er komprimiert und verschlüsselt die Daten lokal und überträgt anschließend nur noch Geheimtext.
Die clientseitigen Schlüssel verbleiben ausschließlich beim Kunden. lionbackup erhält die Inhalte ausschließlich als Geheimtext und kann sie nicht entschlüsseln.
Asymmetrisches Verfahren
Asymmetrische Verfahren ermöglichen es, Backups für einen Empfänger zu verschlüsseln, ohne dass dieser denselben geheimen Schlüssel besitzt. Praktisch heißt das: Sie können mit einem öffentlichen Schlüssel sichern, während der zugehörige private Schlüssel – der zum Entschlüsseln nötig ist – getrennt davon verwahrt wird.
Serverseitige Verschlüsselung
Ergänzend werden die Objekte serverseitig verschlüsselt im S3-kompatiblen Objektspeicher der jeweiligen Storage-Zone abgelegt. Die Übertragung zu den Citadels läuft ausschließlich über HTTPS/TLS.
Schlüsselverlust
Da die clientseitigen Schlüssel ausschließlich bei Ihnen liegen, kann lionbackup bei Verlust dieser Schlüssel die betroffenen Backups nicht wiederherstellen. Genau das ist der Kern von Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.
Empfehlungen:
- Verwahren Sie Schlüsselmaterial in einem Geheimnis-Manager oder einem geeigneten Schlüsselspeicher.
- Halten Sie ein abgesichertes Backup des Schlüsselmaterials vor – getrennt von den gesicherten Daten.
- Trennen Sie die Verwahrung des privaten Schlüssels organisatorisch von der des Zugriffstokens.
Die eingesetzten Algorithmen und Schlüssellängen werden im technischen Sicherheitskonzept geführt. Diese Seite beschreibt das Verfahren auf Funktionsebene.